DAS BIN ICH

Die bergverliebte Lagerfeuermusikerin

Ich bin Tanja, 3 Jahre alt und eine Katastrophe.

So habe ich mich früher anderen Menschen vorgestellt. Heute bin ich Tanja, 32 Jahre alt und eine Lagerfeuermusikerin. 

Das Klavier begleitet mich schon seit etwa der ersten Klasse, als ich mit Klavierunterricht angefangen habe. Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich nach der ersten Stunde mit meinem Klavierheft zu Hause am Klavier saß und voller Verzweiflung geweint habe, weil ich mit den Noten nichts anfangen konnte.

​Bis zur vierten Klasse bin ich zwar brav in den Unterricht gegangen, so richtig Freude habe ich daran jedoch nie gefunden. In der fünften Klasse war dann endgültig Schluss, obwohl ich erst gerade auf ein Gymnasium mit musischem Profil gekommen bin. Stattdessen begann ich, meine Karriere im Musikverein Dotternhausen mit Mallets (Xylophon, Marimbaphon, Vibraphon) und Schlagzeug zu starten.

Zwei Jahre später hat sich meine Schwester zur Kommunion ein Keyboard gekauft. Das Kirchenheft der Kommunion lag noch daheim rum und da wir in der Schule gerade Harmonielehre lernten, fing ich an, die Kirchenlieder nur mit den Angaben der Akkorde zu spielen.

Aus meinen geerbten musikalischen Genen von Papa Kurt und Opa Hans, meinen Kenntnissen in Harmonielehre und meinem besonderen Gespür für Rhythmus und Agogik durch den jahrelangen Mallet- und Schlagzeugunterricht (10 Jahre) kann ich mich heute stolz Lagerfeuermusikerin nennen.

Ansonsten arbeite ich als freiberuflich als Digital Marketing Managerin, bin Vorsitzende vom Musikverein Dotternhausen e.V., Kundalini Yogalehrerin in Ausbildung bei der SchwarzwaldSeele in St. Georgen, verheiratet und Mama eines wunderbaren Sohnes.

 

Im Kern bin ich ein Mensch, der unglaublich gerne neue Dinge lernt und kennenlernt und offen ist, diese auch in die Tat umzusetzen. Das Projekt "Lagerfeuerklang" entspringt komplett aus mir selbst heraus und es erfüllt mich mit Freude, diesen Weg nun Schritt für Schritt zu gehen. Ich bin voller Freude (und auch etwas Ungeduld) für alles, was sich noch zeigen und ergeben wird. 

Warum nennst du dich auch "Montanja"?

Als halbe Südtirolerin bin ich einfach verliebt in die Bergwelt (im Herzen bin ich eine kleine Heidi) und daher gibt’s keinen besseren Namen für mich – Berg heißt auf italienisch „montagna“.

 

©2020 by Tanja Kammerer.